Hoverboard-Test 2017

8 Self Balance Scooter vergleichen und kaufen

Du möchtest ein Hoverboard kaufen? Es soll ein gutes Fahrverhalten besitzen und über einen sicheren Akku verfügen? Dann bist Du hier genau richtig! Wir von HOVERBOARDTEST.info haben unterschiedliche Hoverboards genauestens unter die Lupe genommen und wissen, dass es bei Hoverboards erhebliche Unterschiede gibt. Entscheidet man sich unbedacht einfach für irgendein Board, dann kann der Frust schnell groß sein. Damit Dir das erspart bleibt, stellen wir hier acht aktuelle Hoverboards vor und vergleichen sie in unserem Hoverboard-Test.

Abbildung Testsieger
Robway W3
Sieger Preis/Leistung
Robway W2
Robway W1
Cat 2Droid XL
Cat 2Droid
Hoverboard 800W Crossrover
Hoverboard 700W Weaver
Hoverboard 600W Motion
Modell Robway W3 Robway W2 Robway W1 Cat 2Droid XL Cat 2Droid Hoverboard 800W Crossrover Hoverboard 700W Weaver Hoverboard 600W Motion
Bewertung
Planet Scooter
1,1
sehr gut
Planet Scooter
1,3
sehr gut
Planet Scooter
1,5
gut
Planet Scooter
1,7
gut
Planet Scooter
2,0
gut
Planet Scooter
2,1
gut
Planet Scooter
2,3
gut
Planet Scooter
2,5
befriedigend
Maximal-Geschwindigkeit 15 km/h 15 km/h 15 km/h 20 km/h 15 km/h 15 km/h 15 km/h 15 km/h
Reichweite 15-20 km 15-25 km 15-20 km 20 km 20 km 15-20 km 15-20 km 15-20 km
Ladezeit 2-3 h 2-3 h 2-3 h 1 h 1 h 2-3 h 2-3 h 2-3 h
Gewicht 12 kg 11 kg 11 kg 12,5 kg 11,5 kg 10 kg 12 kg 10 kg
Maximales Fahrergewicht 120 kg 120 kg 120 kg 130 kg 100 kg 120 kg 120 kg 120 kg
Reifentyp Luftbereifung (komfortableres Fahrgefühl) Vollgummi Vollgummi Luftbereifung (komfortableres Fahrgefühl) Vollgummi Luftbereifung (komfortableres Fahrgefühl) Vollgummi Vollgummi
Rad-Durchmesser 10 Zoll 8 Zoll 6,5 Zoll 10 Zoll 6,5 Zoll 10 Zoll 8 Zoll 6,5 Zoll
Akku Samsung-Akku, Ladegerät TÜV Rheinland geprüft, CE-Zertifikat Samsung-Akku, Ladegerät TÜV Rheinland geprüft, CE-Zertifikat Samsung-Akku, Ladegerät TÜV Rheinland geprüft, CE-Zertifikat Samsung-Akku Samsung-Akku Batterie & Ladegerät TÜV geprüft Samsung-Akku Batterie & Ladegerät TÜV geprüft
Leistung 2 x 400W 2 x 350W 2 x 350W 2 x 400W 2 x 350W 2 x 400W 2 x 350W 2 x 300W
Besonderheiten
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Fernbedienung zum Ein-/Auschalten
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Fernbedienung zum Ein-/Auschalten
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • LED-Beleuchtung mit Farbwechsel über den Reifen
  • Robway-App
  • Fernbedienung
  • spritzwasser-geschützt nach IP56
  • Abschaltung bei Ladung unter 5% (Schutzfunktion)
  • spritzwasser-geschützt nach IP56
  • Abschaltung bei Ladung unter 5% (Schutzfunktion)
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • LED-Beleuchtung mit Farbwechsel über den Reifen
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • in Chrom-Farben erhältlich
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • LED-Beleuchtung mit Farbwechsel über den Reifen
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • in Chrom-Farben erhältlich
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Blaue LED-Beleuchtung
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • in Chrom-Farben erhältlich
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Los!
Ratgeber: Alles was du über Hoverboards wissen musst
Inhaltsverzeichnis

Hoverboard-Test Zusammenfassung

Die Hoverboards, die wir in unserem Test betrachtet haben, sind sich in ihren technischen Daten alle sehr ähnlich. Unserer Vermutung nach kommen die Boards alle aus der gleichen Produktionsstätte in China, was die gleichen Werte erklären würde. Einzig unterscheiden sich die Modelle im Raddurchmesser, dem Reifentyp und der Leistung.

Es gibt Modelle mit 6,5 Zoll Raddurchmesser. Dazu gehören das Robway W1, das Cat 2Droid und das 600W Motion. Diese besitzen alle Vollgummireifen und eine Leistung zwischen 2 x 300 bis 2 x 350 Watt. Die mit 8-Zoll-Bereifung, das Robway W2 und das 700W Weaver, haben ebenfalls Vollgummi und besitzen eine Leistung von 2 x 350 Watt. Die 10 Zoll Modelle haben alle samt Luftbereifung und eine Leistung von 2 x 400 Watt. Dies sind das Robway W3 und das 800W Crossrover.

Die Robway Boards liegen in unserem Test auf den vorderen drei Rängen. Wir haben sie in den drei Kategorien „Lieferumfang“, „Features“ und „Sicherheit und Akku“ mit sehr gut bewertet. Die Boards haben mit einer Fernbedienung und einer Tasche einen großzügigen Lieferumfang und bringen eine Fülle an Features mit, darunter LEDs über den Radkästen und eine Smartphone-App. Am wichigsten ist uns allerdings, dass diese Boards alles erfüllen, um eine Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Dazu gehört ein Samsung-Akku, eine Zertifizierung durch den TüV-Rheinland und die CE-Zertifizierung.

Die Boards von Cat Berlin, das Cat 2Droid und das Cat 2Droid XL kommen direkt nach den Robway-Boards. Das hat folgenden Grund: Die Boards von Cat haben zwar kein weiteres Zubehör im Lieferumfang und auch die Features halten sich in Grenzen. Allerdings besitzen sie im Gegensatz zu den Boards 600W Motion, 700W Weaver und 800W Crossrover, die von Lesara vertrieben werden, einen Samsung-Akku. Die Lesara-Boards hingegen haben einen großzügigen Lieferumfang und besitzen auch mehr Features. Sie haben allerdings einen No-Name-Akku, der zwar vom TüV Rheinland geprüft wurde, uns aber trotzdem dazu bewogen hat, die Boards weiter hinten zu platzieren.

Das Problem mit einem No-Name-Akku sind in unseren Augen die Qualitätsschwankungen. Selbst wenn der TüV den Akku geprüft hat, so hat er doch nur ein Exemplar von vielen überprüft. Bei einer No-Name-Firma ist nicht garantiert, dass die Akkus, die mit den Boards, ausgeliefert werden immer genau die gleiche Qualität besitzen, wie der, der beim TüV geprüft wurde. Bei einem Weltkonzern wie Samsung kann man allerdings davon ausgehen, dass ausreichend Qualitäts-Sicherungs-Maßnahmen umgesetzt wurden, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.

Letztendlich mussten wir uns bei der Frage „Cat oder Lesara?“ die Frage stellen, ob wir für mehr Features und Zubehör bereit wären einen Kompromiss bei der Sicherheit einzugehen. Da uns die Sicherheit von allen Test-Kriterien das Wichtigste ist, haben wir uns für die Cat-Boards entschieden und diese schlussendlich vor den Lesara-Boards platziert.

Test-Kriterien – So bewerten wir Hoverboards

Uns ist wichtig, dass die Platzierung der Boards in unserem Hoverboard-Test nachvollziehbar ist. Deswegen listen wir nachfolgend die Test-Kriterien auf, nach denen wir die Hoverboards bewerten, und erklären kurz was sie bedeuten.

  • Technische Daten
    In diesem Kriterium bewerten wir ein Hoverboard anhand seiner technischen Daten. Insbesondere betrachten wir dabei die Leistung, den Raddurchmesser und den Reifentyp. In den anderen Merkmalen gibt es meist keine oder nur geringe Unterschiede.
    Bei der Leistung bewerten wir nach dem Je-höher-desto-besser-Prinzip. Das gleiche gilt für den Raddurchmesser, da Boards mit größeren Rädern Hindernisse besser überwinden können und eine höhere Fahrstabilität haben. Beim Reifentyp geben wir der Luftbereifung den Vorzug, da sie einen größeren Fahrkomfort bietet als Vollgummireifen.
    Trotz der Unterschiede in diesen drei Merkmalen spielen die technischen Daten in unserem Hoverboard-Test eher eine untergeordnete Rolle. Wir halten die Unteschiede in diesen Daten für nicht so ausschlaggebend, als dass ein Board deswegen als wesentlich besser als ein anderes bewertet werden sollte. In unserem Test nutzen wir die technischen Daten, um zu entscheiden ob ein bestimmtes Board besser als ein anderes ist, wenn dieses ansonsten in den anderen Test-Kriterien mit dem anderen übereinstimmt.

  • Lieferumfang
    Wie bereits erwähnt, sind sich die meisten Boards in ihren technischen Daten sehr ähnlich. Die technischen Daten reichen demnach nicht aus, um die Boards miteinander zu vergleichen. Da lohnt sich ein zustätzlicher Blick auf den Lieferumfang. Es gibt zum Beispiel Boards, die direkt mit einer Tasche geliefert werden, während man diese bei anderen Boards teuer dazu kaufen muss. Der Lieferumfang ist daher in unserem Hoverboard-Test ein ausschlaggebendes Kriterium.

  • Features
    Neben dem Lieferumfang bewerten wir ein Hoverboard anhand seiner Features. Mit Features meinen wir bestimmte zusätzliche Funktionalität, mit dem das Hoverboard ausgestattet ist wie beispielsweise Bluetooth, zusätzliche LEDs oder eine App für das Smartphone. Ist ein Hoverboard reich an Features, dann erhält es in unserem Hoverboards-Test eine bessere Bewertung als ein Board, das nur die Standard-Funkionalität bietet.

  • Sicherheit und Akku
    Wer hat nicht von den Wohnungsbränden verursacht durch Hoverboards gehört? So etwas will niemand und damit so etwas nicht passiert, ist es wichtig dass ein Hoverboard so sicher wie nur möglich ist. Das heißt, ein Hoverboard sollte alle anwendbaren Sicherheitsrichtlinien erfüllen und alle nur möglichen Maßnahmen, um es sicher zu machen, sollten an ihm durchgeführt worden sein.
    Ob das Board bestimmte Sicherheitsrichtlinien erfüllt, kann man beispielsweise an Zertifikaten erkennen. Besitzt das Board zum Beispiel ein Zertifikat des TüVs oder das CE-Zeichen, so wird das von uns positiv im Hoverboard-Test berücksichtigt. Besitzt das Board zudem einen Samsung-Akku, so bewerten wir das zusätzlich positiv. Die Sicherheit ist das wichtigste Kriterium in unserem Test.

Warum ein Test?

Es gibt viele verschiedene Hersteller und noch mehr unterschiedliche Modelle. Dass viele Nachbauten in China hergestellt werden und defacto ein und dasselbe Hoverboard sind, hierzulande aber mit unterschiedlichem Namen verkauft werden, macht es nicht einfacher. Das kann man schnell den Durchblick verlieren.

Hier hilft ein Hoverboard-Test, der die unterschiedlichen Eigenschaften der Mini Segways in einheitlicher Weise darstellt und die Boards so vergleichbar macht. In unserem Hoverboard-Test beurteilen wir die Boards nach einheitlichen Kriterien. Wir heben außerdem die speziellen Vor- und Nachteile eines jeden Scooters hervor, damit du beurteilen kannst, ob ein Board deinen individuellen Ansprüchen genügt.

Zudem verraten wir dir, falls vorhanden, welche möglichen Risiken mit einem Board verbunden sind. Erst in jüngster Vergangenheit sind Hoverboards in den Fokus geraten, weil sich ihre Akkus durch Überladung entzündeten oder gar explodierten. Falls ein solches Risiko besteht, werden wir das in unserem Test natürlich erwähnen.

Speziell mit der Akku-Problematik hat sich eine US-Aufsichtbehörde beschäftigt und eine neues Zertifikat entwickelt. Dieses Zertifikat UL2272 bestätigt die elektronische Sicherheit eines Hoverboards und insbesondere, dass keine Entzündungsrisiko für den Akku besteht. Wir führen in unserem Test natürlich auch auf, ob ein Hoverboard dieses Zertifikat erhalten hat.

Was sollte ich beim Hoverboard-Kaufen beachten?

In der Vergangenheit gab es eine ernst zu nehmende Problematik mit den Akkus der Self Balancing Boards: Manche Akkus haben sich durch Überladung entzündet und sogar Brände verursacht (siehe hierzu auch Abschnitt Sind Segways ohne Griff gefährlich?).

Aus diesem Grund sollte vor dem Kauf zuerst in Erfahrung gebraucht werden, ob der Akku sicher ist. Der Akku sollte entweder von Samsung sein oder das E-Board sollte über das Zertifikat UL2272 verfügen. Mittlerweile werden E-Boards auch vom deutschen TÜV geprüft und auch TÜV-geprüfte Hoverboards sind als sicher einzustufen. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist das CE-Zertifikat.

Samsung Akku HoverboardFoto: actionbikes.deHoverboard Zertifikat UL2272Foto: Underwriters Laboratory
Wichtig

Nur Hoverboards mit Samsung-Akku, UL2272- oder TÜV-Zertifikat gelten als sicher und sollten für einen Kauf in Betracht kommen.

Alle in unserem Hoverboard-Test vorgestellten Modelle erfüllen mindestens eine der o.g. Anforderungen und können daher nach aktuellem Wissenstand ohne Bedenken genutzt werden.

Ob ein bestimmtes Board UL2272-zertifiziert ist, kann man auf dieser Seite nachsehen. Dazu einfach unter UL Category Code „FKIS“ eingeben. Anschließend kommt man zu einer Liste mit allen zertifizierten Herstellern. Ein weiterer Klick auf den Link neben dem Herstellernamen führt zu einer Liste, in der die zertifizierten Modelle des Herstellers aufgeführt werden.

Man sollte darauf achten, dass das Board über ausreichend Leistung verfügt. Welche Leistung ausreichend ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die zwei wichtigsten sind das eigene Körpergewicht und die Steigungen, die man mit dem Board überwinden möchte.

Hinsichtlich des Gewichtes sollte man auf das zulässige Gesamtgewicht des Boards schauen. Ist man mit seinem eigenen Gewicht schon sehr nah an dem zulässigen Gesamtgewicht und beträgt die Leistung des Boards nicht wesentlich mehr als der Durchschnitt, dann sollte man eher zu einem Board mit mehr Leistung, also stärkerem Motor greifen.

Das Gleiche gilt, wenn man bereits weiß, dass man mit dem Board nicht nur auf ebenen Flächen fahren möchte, sondern auch Steigungen mühelos überwinden können möchte. Auch hier ist die Wahl eines Boards mit etwas mehr Leistung ratsam.

Auch sollte man sich vorher Gedanken machen, wie weit die maximale Entfernung ist, die man mit einem Board zurücklegen möchte. Es sollte entsprechend nur ein Board mit ausreichender Reichweite gewählt werden.

Es gibt Boards mit kleineren und solche mit größeren Rädern. Die mit den größeren Rädern besitzen ein ruhigeres Fahrverhalten und gleichen Unebenheiten im Boden besser aus. Der Nachteil ist allerdings, dass sie auch etwas unhandlicher sind. Hier muss man sich also entscheiden, was einem wichtiger ist.

Checkliste für den Kauf eines Hoverboards
  • Das Hoverboard ist sicher. Es besitzt einen Samsung-Akku, das UL2272- oder ein TÜV-Zertifikat.
  • Das Board besitzt ausreichend Leistung. Sie bemisst sich am eigenen Körpergewicht und den Steigungen, die man überwinden möchte.
  • Das Board besitzt eine ausreichende Reichweite für die Fahrten, die man damit machen möchte.
  • Die Räder sind groß genug für die Untergründe, auf denen man fahren möchte.

Hoverboard kaufen – Aber wo?

Besonders bei Hoverboards besteht das Problem, das der lokale Handel bei weitem nicht die gleiche Auswahl unterschiedlicher Modelle bietet, wie es im Online-Handel der Fall ist. Das liegt einfache daran, dass die Self Balancing Scooter noch sehr neu sind und ihren Weg in die Ladenregale noch nicht gefunden haben.

Deswegen empfehlen wir ein Hoverboard online zu kaufen. Amazon ist hier eine der ersten Adressen, du uns da einfällt. Allerdings hat Amazon viele Hoverboards aufgrund der Problematik mit den entzündbaren Akkus aus dem Programm genommen, so dass die Auswahl dort derzeit stark eingeschränkt ist.

Daher raten wir aktuell dazu, bei Ebay nach Hoverboards zu schauen. Hier ist die Auswahl wesentlich größer. Hier sollte man darauf achten, dass in dem Board ein Samsung-Akku verbaut ist. Ob das der Fall ist, ist nicht schwer zu erkennen, da die Händler mittlerweile mit Samsung-Akkus werben. Von Boards, bei denen nicht explizit ein Samsung-Akku deklariert ist, solltest du Abstand nehmen.

Hoverboards bei Ebay

Es gibt aber auch andere Online-Shops, die sich auf das kleine Segway ohne Stange spezialisiert haben. Von diesen Shops können wir besonders die folgenden empfehlen:

Hoverboard Online Shops

Neben der größeren Auswahl ist auch die bessere Vergleichbarkeit ein Argument für den Online Kauf. Mann kann beispielsweise hier in unserem Hoverboard-Test die besten Hoverboards miteinander vergleichen und ein wesentliche fundiertere Kaufentscheidung treffen, als dies in einem Laden möglich wäre, in dem nur sehr mühsam all die Informationen zusammenbekäme, die man hier in übersichtlicher Form aufgelistet hat.

Schlussendlich spielt auch noch der Preis eine Rolle. So hat man online die Möglichkeit sich für den Anbieter mit dem geringsten Preis zu entscheiden und spart meistens trotz Versandkosten noch ein paar Euro.

Der einzige Nachteil am Online-Kauf ist die Wartezeit, bis das Paket zuhause eintrifft. Falls Du allerdings bei Amazon bestellen und Du Amazon-Prime-Kunde sein solltest, kannst Du auch diese erheblich reduzieren und das Paket trifft bereits am nächsten Tag bei Dir zuhause ein.

Warum sollte ich mir ein Hoverboard kaufen?

Der wohl wichtigste Grund ein Hoverboard zu kaufen ist Spaß! Die Einstiegshürde ist äußerst gering und bereits nach 15 Minuten können die meisten sicher mit dem Mini Segway umgehen. Dann führt man die richtigen Bewegungen fast automatisch durch, vergisst fast, dass man das Mini Segway unter sich hat und bekommt tatsächlich ein bisschen das Gefühl, wie mit einem richtigen Hoverboard, über den Asphalt zu schweben. Das ist eine Art der Fortbewegung, die ihres Gleichen sucht!

Nicht wie bei anderen Fortbewegungsmitteln wie beispielsweise beim Fahrrad, bei denen alle Gliedmaßen beansprucht werden, hat man beim Self Balancing Scooter die Hände frei. So kann man ohne Probleme dabei eine WhatsApp tippen, seinen Coffee-to-go trinken oder macht einen Selfie mit seiner besten Freundin.

Jugendliche auf HoverboardFoto: fotolia.com

Ist man stolzer Besitzer eines Hoverboards, dann werden auf einmal viele der alltäglichen und mühsamen Wegen, die man ansonsten zu Fuß zurücklegen würde, wieder zum Erlebnis und man freut sich darauf. Der Weg zum Bäcker oder zum Supermarkt um die Ecke tritt man gerne an oder man stattet dem Kollegen, der im Büro am anderen Ende des Gebäudes sitzt, viel lieber einen Besuch ab. Und dabei ist man auch noch schneller als zu Fuß. Die Balance Scooter erreichen Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 20 km/h!

Allerdings müssen wir an dieser Stelle korrekterweise sagen, dass man mit Hoverboards nicht auf der Straße, Gehwegen oder auf öffentlichen Plätzen fahren darf. Hoverboards sind motorisiert, fahren schneller als 6 km/h und benötigen deshalb laut StVO ein Zulassung, die sie bisher nicht besitzen. Hoverboards dürfen genau genommen aktuell nur auf privatem Gelände gefahren werden, wie beispielsweise im eigenen Innenhof oder in Bürogebäuden.

Um in größeren Gebäuden von Büro zu Büro zu kommen eignen sie sich dafür aber besonders gut, denn mit dem Hoverboard kann man sich rasant fortbewegen. Und das alles geht, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen, denn für das Hoverboard-Fahren ist kaum körperliche Anstrengung nötig. Man muss also nicht mehr zum Meeting-Raum sprinten, kommt durch die körperliche Höchstleistung stark ins Transpirieren und fällt durch den betörenden Geruch, der einen umgibt, negativ auf. Stattdessen fährt man völlig relaxed von einem Meeting zum nächsten und spart dabei auch noch Zeit.

Gegenüber seinem großen Bruder, dem Segway, ist ein Mini Segway äußerst alltagstauglich. Das liegt unter Anderem an seiner geringen Größe. Zudem ist es wesentlich leichter, dadurch sehr handlich und kann so bequem überall mit hin transportiert werden, so z.B. mit in den Urlaub, wo man dann mit dem Mini Segway eine Stadtbesichtigung machen kann.

Es kann auch problemlos mit in den Bus oder in den Zug genommen werden. Das ist zum Beispiel als Pendler besonders praktisch oder wenn man jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit fährt. Dann kann man mit dem Hoverboard den Weg von der Bushaltestelle zum Arbeitsplatz überwinden. Einige Hersteller bieten auch extra Hoverboard-Taschen an, die den Transport noch bequemer gestalten.

Bei manchen Herstellern gehört die Tasche sogar zum Lieferumfang, so auch bei einigen aus unserem Hoverboard-Test. Welche das sind, kannst du der obigen Tabelle unter „Besonderheiten“ entnehmen.

hoverboard-tasche-1

Ein weitere Vorteil gegenüber dem normalen Segway sind die geringen Anschaffungskosten. Die Preisspanne der Balance Scooter liegt zwischen 200 und 1200€.

Wie passt das Thema „Frauen beeindrucken“ und Hoverboards zusammen? Ganz einfach: Diese Art der Fortbewegung ist in unseren Gefilden noch weitestgehend unbekannt. Sobald jemand auf einem Hoverboard daher kommt zieht er automatisch die Blicke auf sich und gerät auch schnell ins Gespräch, wie wir selbst bereits feststellen mussten.

Falls du also schon länger planst die Aufmerksamkeit einer bestimmten Frau auf dich zu lenken, dann solltest du dir vielleicht ein Hoverboard kaufen. Das schöne an diesen Boards ist, dass man auf ihnen auch noch cool aussieht und das Ganze aufgrund der leuchtenden LEDs unter dem Board auch noch einen leicht futuristischen Touch bekommt. Definitiv ein Eye Catcher!

Das Handling ist kinderleicht erlernbar und das Risiko sich zu verletzen ist relativ gering. Das liegt mitunter daran, dass die Hoverboards nicht sehr hoch sind, ca. so hoch wie eine Treppenstufe. Die Geschwindigkeit liegt bei ca. 15km/h. Diese Geschwindkeit kann man im Laufschritt ebenfalls erreichen. Das heißt man kann bei jeder Geschwindigkeit noch vom Hoverboard absteigen und durch ein paar Schritte zum stehen kommen.

Ein weiterer echter Plus-Punkt ist, dass diese Art der Fortbewegung wesentlich umweltschonender ist, als die Alternativen mit Verbrennungsmotor. Wobei hier noch folgender Disclaimer anzubringen wäre: Das E in E-Board steht für „electric“ und für alles was elektrisch ist braucht man Strom. Das E-Board ist also nur solange umweltfreundlich, solange der Strom, mit dem der Akku des Boards geladen wird auch umweltschonend gewonnen wird. Daher empfehlen wir, um die Umwelt wirklich zu schonen, auch einen Öko-Strom-Anbieter zu wählen.

Ist eine Hoverboard überhaupt etwas für mich?

Hoverboards sind für jeden. Egal, ob jung oder alt, Mann oder Frau, sportlich aktiv oder eher der ruhige Typ, ob als Freizeit-Sportgerät oder für die schnelle Überwindung von Strecken an der Arbeit, Hoverboards sind für jeden geeignet. Das liegt daran, dass man sie so vielseitig verwenden kann.

Wenn deine Freunde auch Hoverboards besitzen, dann kannst du mir ihnen um die Wette fahren. Hast du dich ausgepowert und kommst gerade vom Sport, dann kannst du ganz gemütlich in deinem Tempo nach hause schleichen. Geht gerade die Abendsonne unter, dann kannst du das Hoverboard nutzen, um nochmal ein paar Minuten an die frische Luft in die Natur zu kommen und einen Feldweg entlang fahren.

Frau fährt auf einem Waldweg mit einem Self Balancing ScooterFoto: fotolia.com

Mit dem Hoverboard kann man seinen Kindern eine große Freude machen. Man kann sein Können stetig steigern und sogar Tricks mit den Boards machen. Dadurch wird das Board nie langweilig, wird lange Verwendung finden und keines dieser Dinge werden, die nach ein paar Malen in der Ecke landen.

Allerdings sollte man ein Hoverboard keinem Kind unter 10 Jahren geben. Das hat zwei Gründe: Zum einen sind Hoverboards um die 10kg schwer. Der Akku kann sich unterwegs vollständig entladen und es ist einem Unter-10-jährigen nicht zuzumuten, ein 10kg schweres Teil mehrere Kilometer nach Hause zu tragen.

Zum anderen fahren Hoverboards bis zu 15km/h schnell. Ein Kind kann diese Geschwindigkeit möglicherweise nicht richtig einschätzen. Das ist gerade dann mit einem Risiko verbunden, wenn das Kind an Plätzen unterwegs ist, wo sich auch noch andere Leute befinden.

Darf man mit einem Hoverboard auf der Straße oder dem Gehweg fahren?

Mit E-Boards darf man in hierzulande aktuell nicht auf öffentlichen Plätzen, der Straße oder auf Gehwegen fahren. Ein ähnliches Verbot gilt auch in Großbritannien.

Das liegt daran, dass E-Boards motorisiert sind und schneller als 6 km/h fahren. Sie gelten daher als Kraftfahrzeug und ein Kraftfahrzeuge benötigt in Deutschland eine Zulassung, die bisher nicht vorliegt.

Ignorieren dieses Verbots kann zu Bußgeldern bis zu 50 € führen. Die Polizei kann das Gerät konfeszieren. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der Führerscheins.

Das Akku-Problem bei Hoverboards

An dieser Stelle möchten wir das Akku-Problem der Hoverboards noch einmal besonders beleuchten und genauer erklären, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass sich die Akkus entzünden oder gar explodieren.

Jede Ladeelektronik ist auf eine Feedback des Akkus angewiesen. Konkret bedeutet dies, dass die Elektronik bestimmte Werte am Akku misst wie beispielsweise Ladestrom oder Spannung und anhand dessen entscheidet ob der Akku bereits voll geladen ist oder nicht.

Bei defekten Akkus können diese Werte stark abweichen. So kann es beispielsweise sein, dass der Akku bereits voll ist, aber die Werte signalisieren, dass er noch weiter geladen werden muss. Eine einfache Steuerelektronik würde diese Werte fehlinterpretieren und den Akku „stumpf“ weiterladen.

Eine ausgefeiltere Elektronik hingegen besitzt bestimmte Sicherheitsmechanismen, die einen defekten Akku erkennen und den Ladevorgang abbrechen. Das können ganz einfache Plausibilitätsprüfungen sein.

So könnte die Elektronik beispielsweise abfragen, ob die Batterie bereits länger als eine definierte Maximaldauer z.B. 5 Stunden geladen wurde. Falls ja, wird der Ladevorgang beendet.

In den billigeren Hoverboards sind meist nur einfache Ladeelektroniken verbaut. Diese Laden den Akku weiter obwohl er bereits voll ist, was zu einer Überladung und im schlimmsten Fall zum Entzünden oder zur Explosion des Akkus führt.

Hoverboards: Originale und Nachbauten

Ob es ein „original“ Hoverboard gibt, kann nicht eindeutig bestimmt werden. Das erste Hoverboard, das eine Erwähnung in öffentlichen Medien fand, war das der Firma IO Hawk. Entsprechend beansprucht das Unternehmen den Titel des Originals für sich und befindet sich angeblich derzeit in einem Patentstreit mit der Firma Hovertrax.

Neben diesen möglichen Originalen wurden die Geräte schnell von chinesischen Herstellern nachgebaut. Viele der chinesischen Boards werden angeblich in derselben Fabrik hergestellt und besitzen somit die gleiche Hardware und und ähneln sich auch stark äußerlich.

Anfänglich gab es schwarze Schafe unter den chinesischen Produkten. Sie hatten minderqualitative No-Name-Akkus und Ladegeräte, die zur Selbstentzündung der Hoverboards und sogar zu Wohnungsbränden geführt haben. Mittlerweile hat sich die Qualität vieler chinesischer Boards aber verbessert. Die Boards kommen mittlerweile auch mit dem sicheren Samsung-Akku und sind zudem TüV- und CE-zertifiziert. Trotzdem sollte man nicht blindlinks ein billiges China-Board kaufen, sondern von Fall zu Fall prüfen, welche Zertifikate vorliegen und von welcher Firma der Akku ist. Wir können an dieser Stelle die Boards von Robway[link] empfehlen.

Wo kann man mit einem Mini Segway fahren?

Aktuell kann man mit dem Mini Segway alle glatten Oberflächen wie beispielsweise Asphalt oder auch glatte Pflastersteine befahren. Sie eignen sich nicht für gröbere oder unbefestigte Untergründe wie zum Beispiel Waldboden, Sand oder Kopfsteinpflaster. Das liegt an dem kleinen Durchmesser der Räder, die entsprechend auch nur kleiner Hindernisse überwinden können. Ein abgesenkter Bordstein kann da bereits zum Hindernis werden. Siehe dazu auch folgendes Video. Kleinere Huckel, Kanten oder Äste sind aber kein Problem.

Die E-Board-Hersteller scheinen das Problem mit den kleinen Rädern erkannt zu haben. Vermehrt bringen diese auch Modelle mit größeren Reifen auf den Markt. So reichen auch die Reifengrößen der Boards in unserem Hoverboard-Test von 6,5 über 8 bis hin zu 10 Zoll. Die genaue Reifengröße eines jeden Boards kann der obigen Vergleichstabelle entnommen werden.

Man sollte dem Hoverboard außerdem nicht zuviel Nässe zumuten. Leichter Nieselregen schadet nichts. Aber bei strömendem Regen sollte man das Hoverboard lieber zuhause lassen. Auch sollte man nicht durch Wasserlachen oder Pfützen fahren.

Das Gehäuse der Hoverboards ist nicht richtig dicht. Wenn diese zuviel Wasser abbekommen, dringt das Wasser ein. Das kann gerade den sehr feuchtigkeitsempfindlichen Lithium-Ionen-Akku beschädigen. Kontakte können anfangen zu rosten. Im schlimmsten Fall kommt es zum Kurzschluss und das E-Board ist hinüber.

Update 30.09.16: IO Hawk Cross – Das erste Gelände-Hoverboard ist da!

Die Firma IO Hawk hat mit dem IO Hawk Cross das erste Gelände-gängige Hoverboard auf den Markt gebracht. Damit kann man mit dem Hoverboard nun auch gröbere und unbefestigte Untergründe befahren. Und auch Regen und das Fahren durch Pfützen machen dem neuen Cross-Hoverboard nichts aus.

Interessant ist die Halterung für ein Nummernschild, dass spätestens dann interessant wird, sobald die Hoverboards in Deutschland eine Straßenzulassung bekommen (mehr dazu in diesem Abschnitt). Was der Kraftprotz noch so alles drauf hat wird sehr gut in diesem Video demonstriert.

Unterschiedliche Hoverboards können unterschiedliche Steigungen überwinden. Mit den meisten Boards lässt sich ein Steigung von 15° überwinden. Manche schaffen aber auch 30°. Natürlich ist der Grad der Steigung auch vom Gewicht des Fahrers abhängig. Möchte man also starke Steigungen überwinden und besitzt ein relativ hohes Körpergewicht, dann sollte man sich eher nach den stärker motorisierten Mini Segways umschauen.

Sind Segways ohne Griff gefährlich?

Mini Segways sind nicht gefährlicher als z.B. Inline Skates, Skateboards oder das Fahrrad. Wie auch bei diesen Fortbewegungsmitteln muss man am Anfang etwas üben und muss vielleicht auch das ein oder andere Mal absteigen.

Damit man dabei keine schlimmeren Verletzungen davon trägt, sollte man sich gerade am Anfang gut schützen, indem man entsprechende Schutzausrüstung trägt, wie einen Helm und entsprechende Schützer für Handgelenke, Knie und Ellebogen.

Neben der Verletzungsgefahr hat auch noch die Brandgefahr in letzter Zeit in Zusammenhang mit Hoverboards für Furore gesorgt. In London meldete die Feuerwehr drei Wohnungbrände, die auf Hoverboard zurückzuführen sind. In Deutschland wurde bereits ein solcher Brand gemeldet.

Schuld an der Brandgefahr sind minderqualitative Akkus und Ladeelektroniken. Beim Laden überhitzen die Akkus, entzünden sich oder explodieren im schlimmsten Fall. Amazon hat auf dieses Problem reagiert und alle Hoverboards aus dem Programm genommen bis auf solche, die einen als sicher eingestuften Akku der Firma Samsung besitzen.

Auch die US-Aufsichtbehörde CPSC ist auf das Akku-Problem aufmerksam geworden. Als Resultat testet seit Februar 2016 die Sicherheitsorganisation UL (Underwriters Laboratory) die elektrische Sicherheit der Hoverboards und insbesondere der Akkus. Ist eines der E-Boards sicher, so wird es mit dem Label UL2272 versehen.

Wichtige Info: In unserem Hoverboard-Test werden nur solche Hoverboards vorgestellt, die den sicheren Samsung-Akku besitzen. Demnach können die hier vorgestellten Hoverboards nach aktuellen Erkenntnissen ohne Bedenken genutzt werden.

Falls du bereits ein anderes Hoverboard im Auge hast, solltest du dich auf jeden Fall eingehen informieren, welcher Akku in dem Board verbaut ist. Falls sich keine Informationen dazu finden lassen, raten wir dazu, lieber ein anderes Board zu wählen.

Hoverboard? Self Balancing Scooter? Mini Segway? Aber wie heißen diese Boards denn nun richtig?

Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Tatsächlich haben sich viele unterschiedliche Begriffe unabhängig für ein und dieselbe Sache etabliert. Die wohl wichtigsten Begriffe lauten Hoverboard, Mini Segway, Self Balancing Scooter oder auch Self Balance Board. Hin und wieder liest man auch von Swagway, E-Board, Two Wheel Scooter oder Oxboard.

Wir werden an dieser Stelle einmal versuchen ein bisschen Klarheit in diesen Begriffs-Dschungel zu bringen:

Sprache ist lebendig. Sie schafft sich selbst neue Begriffe, wenn Dinge auftauchen, für die es bisher keinen Bezeichnung gab. Oftmals sind diese Begriffe dann das, was dem Gegenstand am nächsten liegt, manchmal eine Variation von etwas was es schon gibt. Und so ist dann wohl auch der Begriff „Mini Segway“ entstanden. Die Leute kannten bereits Segways und auch die Steuerung über die Gewichtsverlagerung war ihnen bekannt. Dass diese neuartigen Dinger ganz ähnlich gesteuert wurden, aussahen wie ein Segway ohne Lenker und wesentlich kleiner waren, hat dann wohl zu dem der Begriff „Mini Segway“ geführt.

Ganz ähnlich ist wohl auch der Name „Two Wheel Scooter“ entstanden. Wobei wir dann doch eher zu „Mini Segway“ tendieren würden, ist Two Wheel Scooter doch sehr naheliegend aber genauso nichtsagend, hat doch jeder Roller irgendwie zwei Räder, oder?

Der Begriff Self Balancing Scooter und genauso Self Balance Board versuchen die Funktionsweise der Geräte zu beschreiben. Die Boards besitzen Sensoren, die eine Gewichtsverlagerung des Fahrers ertasten. Messen sie beispielsweise eine Gewichtsverlagerung nach vorn, dann wird ein Signal an die Motoren gesendet, die dann ein Vorwärtsfahrt des Boards verursachen. So wird verhindert das der Fahrer vorne überkippt und das Board balanciert sich sozusagen selbst, ein „Self Balancing Board“ eben.

Die Leute, die des Wort „Hoverboard“ verwenden, zielen vermutlich mehr auf das Fahrgefühl mit diesen E-Boards ab. Wer im English-Unterricht aufgepasst hat weiß: to hover = schweben. Und tatsächlich vergisst man mit zunehmender Fahrerfahrung immer mehr, dass man das Board unter seinen Füßen hat und es kommt einem tatsächlich so vor, als wenn man über den Asphalt „schweben“ würde.

Natürlich soll bei dem Begriff „Hoverboard“ nicht vergessen werden, dass der Begriff zum ersten Mal in den „Zurück in die Zukunft“ Filmen Ender der 80er Jahre auftauchte. Dort bezeichnete er tatsächlich ein Skateboard-ähnliches Brett, dass aber gänzlich ohne Rollen und Achsen auskam und über dem Boden schwebte. Wer sich von Marty McFly und seinen spektakulären Manövern, die er mit dem Hoverboard durchführte einen Eindruck machen möchte, dem empfehlen wir einen Blick in das folgende Video.

Mit dieser Art von „schwerelosen“ Hoverboards haben die Hoverboards, die wir hier in unserem Hoverboard-Test behandeln allerdings reichlich wenig zu tun. Am Rande sei erwähnt, dass es tatsächlich reale Umsetzungversuche der Zurück-in-die-Zukunft-Hoverboards gibt. Diese sind aber bis dato völlig unbrauchbar, da sie erstens immer einen metallischen Untergrund brauchen und zweitens keinerlei Führung besitzen und sich dadurch nicht lenken lassen. Wen das Thema trotzdem interessiert, dem sei dieses Video mit der Skateboard-Legende Tony Hawk ans Herz gelegt:

Der Begriff E-Boards ist eher als Oberbegriff zu sehen für alle Rollbretter die auf irgendeine Weise elektrisch angetrieben werden. Trotzdem wird er oftmals auch synonym für die Self Balancing Scooter verwendet, um die es hier geht.

Der Begriff „Oxboard“ ist nur eine weiteres Beispiel dafür, dass sich manchmal Markennamen zum allgemein gebräuchlichen Namen für bestimmte Produkte etablieren. Weitere bekanntere Beispiele sind „Tempo“ (für Taschentücher) oder „Selters“ (für Mineralwasser). Korrekterweise bezeichnet Oxboard auch hier nur die E-Boards einer bestimmten Herstellers, nämlich des holländischen Herstellers Oxboard. Das gleiche Phenomen gilt auch für die Boards namens „Swagway“.

Fazit

Die folgenden Begriffe haben alle aus oben genannten Gründen ihre Berechtigung und können verwendet werden:

  • Hoverboard
  • Mini Segway
  • Self Balancing Scooter
  • Self Balancing Board

Nicht verwendet werden sollten: Two Wheel Scooter, E-Board, Oxboard und Swagway.

Wie genau funktionieren Hoverboards technisch?

In jeder der zwei Plattformen des Self Balancing Scooter befindet sich jeweils ein elektronisches Gyroskop. Diese messen zu jedem Zeitpunkt die Neigung der Plattform. Die Neigung wird an eine Elektronik geschickt, die diese Daten auswertet und bestimmt was zu tun ist. Sie steuert wiederum die Motoren und bestimmt wie schnell sich diese drehen sollen und in welche Richtung.

Wenn sich der Fahrer des Mini Segways beispielsweise nach stark vorn lehnt, dann neigen sich beide Plattformen stark nach vorn. Die Gyroskope messen die Neigung, geben diese Weiter an die Elektronik und die Elektronik weiß dann: „Aha, der Fahrer möchte schnell vorwärts fahren.“ und stellt beide Motoren auf Vollgas wie hier beim dem US-amerikanischen NBA-Basketball-Spieler J.R. Smith:

NBA-Spieler J.R. Smith auf dem HoverboardFoto: NBA/YouTube

Ein weiteres vorstellbares Szenario wäre, dass der Fahrer eine Plattform nach vorn neigt und die andere nach hinten. Auch diese Neigung würde von den Gyroskopen wieder an die Elektronik geschickt und diese würde feststellen: „Der Fahrer möchte sich drehen. Aye, aye, Sir!“ und würde den einen Motor vorwärts, den anderen rückwärts drehen lassen.

Das interessante ist hier, dass die Elektronik und auch die entsprechende Software darauf darüber entscheidet wie die Signale der Gyroskope interpretiert und an die Motoren weitergegeben werden. Durch die Änderung der Software kann man auch das Fahrverhalten des Hoverboards ändern.

Laut diesem c’t-Artikel geben manche Hersteller an, dass sie eine modifizierte Version der Firmware benutzen, damit sich deren Modelle exakter steuern lassen. Wir sind gespannt, ob sich daraus in Zukunft auch ein Trend entwickelt, dass man sein Hoverboard tuned, indem man die Firmware updated oder eigenhändig modifziert.

Sollte die Firmware besonders auffällig sein und das Fahrverhalten maßgeblich beeinflussen, sei es positiv oder negative, werden wir euch natürlich auch darüber in unserem Hoverboard-Test unterrichten.

Segway ohne Lenker – Die Geschichte der Hoverboards

Wie so viele Trends kommt auch der der Hoverboards aus den USA. Wie der Name Mini Segway vermuten lässt, wurden diese ihrem großen Vorbild, den „normalen“ Segways nachempfunden. Und genau da nimmt die Geschichte der Hoverboards auch ihren Anfang:

Im Jahr 2001 wurde das Segway von Dean Kamen entwickelt. Die Entwicklung hat 100 Millionen Dollar gekostet! Zur Enttäuschung der Kapitalgeber blieb der Erfolg leider aus. Zu Anfang wurde nur gerade mal 50 Tausend Stück verkauft. Das lag daran, dass die Segways nicht alltagstauglich waren.

Sie kosteten viel zu viel und waren für den Otto-Normal-Verbraucher nicht erschwinglich. Das Segway an sich kostetet bis zu 8000€, der zugehörige Akku 1400€. Sie waren außerdem zu sperrig und zu schwer und damit nur schwer transportabel.

Die ursprüngliche Erwartung war, dass Segways zum alltäglichen Fortbewegungsmittel werden, ähnlich dem Fahrrad oder Motorroller. Diese Erwartung blieb aus. Stattdessen dienen werden heute Stadtführungen auf dem Segway angeboten oder sie dienen als Touristen-Attraktion an Urlaubsorten wie beispielsweise auf Hawaii:

Segway Tour auf Maui, Hawaii

Trotzdem war die Entwicklung des Segways nicht umsonst: Irgendwann kam ein Erfinder auf die Idee eine kleinere Version des Segways zu entwickeln. So klein, dass auch der Lenker weichen musste. Dieses Mini Segway ohne Lenker wurde zum ersten Mal 2015 auf der CES in Las Vegas vorgestellt.

Dieser Segway ohne Griff trug den Nahmen IO Hawk und war wesentlich erschwinglicher als das Original mit Stange. Diese Mini Segways wurden zunächst in den USA bekannt. So beispielsweise durch einen Fernsehauftritt des Hollywoodstars Jamie Foxx oder des Rappers Wiz Khalifa.

Kurz nach Erscheinen der Produkte der US Hersteller fingen chinesiche Firmen an, die Hoverboard in großen Mengen nachzubauen. Die chinesischen Nachbauten können mit der Qualität der US Produkte mithalten, kosten aber wesentlich weniger, so dass ein großer Druck auf die US Hersteller ausgeübt wurde.

Aktuell finden die Hoverboards ihren Weg nach Europa, wo man sie für ab 300€ erwerben kann. So liegt in unserem Hoverboard-Test der Preis-Leistungs-Sieger bei knappen 300€ während der Hoverboard-Testsieger ungefähr bei dem doppelten Preis liegt.

Falls du dich noch genauer über die jeweiligen Boards informieren möchtest oder dich noch andere Themen zu Hoverboards interessieren, dann sind vielleicht die folgenden Beiträge für dich interessant.

Weitere Beiträge und Tests

Hiermit endet unser Hoverboard-Test. Wir hoffen wir konnten dich beim Hoverboard-Kaufen unterstützen und dir helfen, das für dich richtige Board zu finden. Falls du Anregungen oder Fragen hast, kannst du uns gerne eine E-Mail an info[at]planet-scooter[dot]de schicken.