Praktische Tipps zum Umgang mit dem Segway ohne Stange

Inhaltsverzeichnis

Nicht umsonst benutzen wir in der Überschrift dieses Abschnitts den Begriff Segway ohne Stange. Die Mini Segways besitzen keinen Griff an denen man sich festhalten könnte. Deshalb können gerade am Anfang ein paar Tipps für den Umgang mit den Mini Segways helfen.

Vor dem ersten Mal

Bevor du dein Mini Segway zum ersten Mal benutzt, solltest du den Akku komplett aufladen. Beim Auslieferungszustand kann man nicht genau wissen, ob der Akku leer, halbvoll oder voll ist. Nur mit vollem Akku erreicht das Mini Segway seine volle Leistung und die komplette Reichweite. Deswegen solltest hier sichergehen und vor dem ersten Mal das Hoverboard zunächst ans Netz hängen.

Der beste Ort für’s erste Mal

Für deine ersten „Gehversuche“ mit dem Segway solltest du dir einen geeigneten Ort aussuchen. Sofern du in deiner Wohnung oder in deinem Haus genug Platz hast, kannst du drinnen anfangen. Ansonsten würde wir dazu raten, draußen einen Platz zu suchen.

Falls du drinnen anfängst, solltest du alle wertvollen Gegenstände in Sicherheit bringen. Die teuere Vase, die du von Oma bekommen hast stellst du also besser in den Schrank. Du solltest nicht auf Teppichboden beginnen. Besser ist es wenn du dir einen glatten Bodenbelag aussuchst wie beispielsweise Fliesen oder Laminat. Du solltest in der Nähe einer Wand anfangen. Die Wand kann dir am Anfang noch Halt bieten.

Für den Fall, dass du dich für draußen entschieden hast, solltest du dir einen Platz suchen, der eine glatte Oberfläche bietet. Glatter Asphalt oder auch große glatte Pflastersteine ohne tiefe Rillen sind perfekt. Wenn du zum ersten Mal aufsteigst kann es hilfreich sein, wenn du ein Geländer in der Nähe hast, an dem du dich abstützen kannst. Evtl. kann dir auch ein Freund bei den ersten Malen zur Seite stehen.

Hoverboard - Hilfestellung und AufsteigenFotos: Bedienungsanleitung Cat 2Droid

Aufsteigen auf das Hoverboard

Gerade beim Aufsteigen kann es am Anfang sehr verunsichernd sein, dass die Hoverboards im Prinzip ein Segway ohne Stange sind. Man hat nichts, an dem man sich festhalten könnte. Deswegen möchten wir dir auch hierzu ein paar Tipps geben, mit denen der sichere Aufstieg garantiert gelingt.

Um aufzusteigen, stellst du dich hinter das Hoverboard. Dann stellst du deinen starken Fuß zuerst auf die Plattform und ziehst sogleich den zweiten nach. Achte darauf, dass du deine Füße direkt richtig positionierst, da eine Positionswechsel aufgrund der Anti-rutsch-Beschichtung nachträglich relativ schwierig ist.

Um herauszufinden, welches dein starker Fuß ist gibt es folgenden Trick: Stelle dich so hin das beide Füße nebeneinander stehen. Bitte einen Freund, dich in in einem unerwarteten Moment von hinten leicht zu schubsen. Der Fuß mit dem du nach vorn schreitest ist dein starker Fuß.

Am Anfang wird es sich noch sehr wackelig auf dem Board anfühlen. Aber nach ein paar Versuchen wirst du dich an die Bewegung gewöhnen und sie wird immer flüssiger werden bis du sie irgendwann durchführst ohne groß darüber nachzudenken.

Beschleunigen und Bremsen

Zum Beschleunigen lehnst du dich nach vorn; zum Bremsen lehnst du dich nach hinten. Lehnst du dich, nachdem das Board zum Stillstand gekommen ist weitherhin nach hinten, dann fängt das Hoverboard an, rückwärts zu fahren.

Gewohnheitsgemäß lehnen sich die meisten Leute zu stark nach vorn und beschleunigen dann unerwartet schnell. Daher solltest du am Anfang darauf achten, dich nur ganz leicht nach vor zu lehnen. Dabei kann helfen, dass man sich das erst einmal nur vorstellt. Allein die Vorstellung genügt, damit der Körper sich leicht nach vorne lehnt. Sobald du ein Gefühl für die Beschleunigung bekommen hast kannst du dich langsam steigern.

Lenken

Auch das Lenken funktioniert, indem du dein Gewicht verlagerst. Viele führen es am Anfang ganz intuitiv. Verschiedene Hoverboards unterscheiden sich übrigens in ihrem Lenkverhalten. Manche lenken präziser als andere.

Die Gewichtsverlagerung funktioniert beim Lenken so, dass man jeweils das entgegengesetzte Bein belastet. Will man also eine Linkskurve fahren, dann legt man sein Gewicht auf das rechte Bein.

Absteigen

Zum Absteigen vom Hoverboard bringt man dieses zunächst zum Stehen. Dann setzt man rasch einen Fuß ab und verlagert sein Gewicht vollständig auf diesen Fuß und nimmt im gleichen Moment den anderen Fuß vom Bord.

Es ist wichtig, dass der andere Fuß nicht noch zu lange auf dem Board steht und auch dass dieser nicht belastet wird. Ansonsten könnte das Board durch diese einseitige Belastung eine Kurve fahren.

Auch hier gilt Übung macht den Meister. Nach ein paar geglückten Versuchen wird sich diese Bewegung immer mehr einspielen, bis man sie schließlich voll automatisch und ohne über sie nachzudenken durchführen kann.

Falls du nun Lust bekommen hast, das Hoverboard-Fahren selbst einmal auszuprobieren, aber selbst noch kein Hoverboard besitzt, dann schau doch mal auf unserer Startseite vorbei. Dort stellen wir verschiedene Hoverboards vor.

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