Hoverboard Robway W3 im Test

Robway W3
Modell: Robway W3
4.9
1,1
sehr gut
Inhaltsverzeichnis

Das Robway W3 ist das Flagschiff der Robway-Boards. Es kommt mit 10-Zoll-Luftbereifung und starken 400 Watt an jedem Rad. Das allein unterscheidet das W3 allerdings noch nicht großartig von anderen Boards, haben doch die meisten 10-Zoll-Boards Luft in den Reifen und die gleiche Leistung. Warum das Robway trotzdem einen genaueren Blick wert ist, erfährst du im nachfolgenden Test-Bericht.

Verpackung, Unboxing und Lieferumfang

Der Postbote bringt das Robway W3 in einem braunen Pappkarton mit „Robway Hoverboard“ als Aufschrift. Erst nach Entfernung dieser ersten schnöden Umhüllung kommt die Original-Verpackung zum Vorschein, so wie das W3 vermutlich auch im Laden stehen würde.

Der Hochglanz-Karton macht direkt einen sehr hochwertigen Eindruck. Auf ihm prangt in Lebensgröße das W3 umrankt von Symbolen und Emblemen, die bereits die wichtigsten Features und Eigenschaften des Boards wie beispielsweise die zugehörige App oder den Samsung-Akku verraten.

robway_w3_original_verpackung

Beim Öffnen stößt man nicht direkt auf das W3. Stattdessen wird man von der Gebrauchsanleitung abgefangen. Sie liegt gut positioniert ganz oben und direkt griffbereit im Karton als wolle sie sagen „Bitte lies mich zuerst, bevor du hier irgendwas anfasst!“.

Die Anleitung ist in Hochglanz-Farbe gedruckt und von Anfang bis Ende in deutsch, was all die freuen sollte, die schon immer den Englisch-Unterricht gehasst haben.

robway_w3_unboxing

Hinter der Anleitung wartet die Tasche für das W3. Diese muss hier besonders gewürdigt werden, denn es versteht sich nicht von selbst, dass eine Tasche direkt mitgeliefert wird. Bei anderen Herstellern muss man sich eine Tasche extra besorgen und zahlt dafür locker nochmal 10-20 Euro oben drauf.

robway_w3_tasche

Die Tasche des Robway schmiegt sich eng an und sorgt so dafür, dass nix wackelt oder scheuert. Die Tasche besitzt außen ein Netz in dem man das Ladegerät unterbringen kann. So hat man alles was man braucht beieinander, wenn man mit dem W3 mal verreisen möchte.

Besonders vorteilhaft ist die Tasche beim Transport im Auto. Hat man das W3 in ihr verstaut, dann sorgt sie dafür, dass das Board nicht die ganze Zeit unkontrolliert durch die Gegend rollert.

Bevor man dann letztendlich auf das schon sehnsüchtig erwartete Kernstück der Lieferung trifft, findet man noch das Ladegerät. Dieses ist genauso wie die Tasche zum Schutz nochmals in einer Plastikhülle verpackt.

Das Ladegerät mussten wir allerdings erst gar nicht auspacken, da das W3 bereits mit geladenem Akku bei uns ankam. Und auch die Luftreifen waren direkt gut aufgepumpt. So macht das Spaß! Denn so brauchten wir das Robway nur noch anschalten und konnten direkt los düsen.

A propos Anschalten: Der Knopf dafür befindet sich bei dem W3 auf der Unterseite. Auf der anderen Seite an gleicher Stelle befindet sich die Buchse für das Ladegerät. Achtung: Beim ersten Mal anschalten nicht erschrecken! Das Board gibt einen ziemlich lauten Signalton von sich!

robway_w3_an_aus_schalter

Fahrverhalten

Ist man Hoverboards mit 6,5-Zoll-Reifen gewohnt, so wie das Robway W1, das wir ja auch getestet haben, dann bemerkt man den ersten Unterschied bereits beim Aufsteigen: Das W3 ist um einiges höher, um genau zu sein, um ganze 5cm.

Sobald man auf dem Board steht merkt man, dass das Board leicht unter einem federt. Das liegt an den Luftreifen und ihrer dämpfenden Wirkung, die sich sehr angenehm anfühlt.

Stell dir vor, du bist den ganzen Tag in deinen Chucks mit ihrer dünnen Vollgummisohle rumgelaufen und dann ziehst Du ein Paar Nike Air mit Luftpolster in der Sohle an. Da gehst du auf einmal wie auf Wolken. Und ungefähr so fühlt sich auch der Unterschied zwischen Vollgummi- und Luft-Bereifung bei einem Hoverboard an.

Was das Fahrverhalten angeht, ist es beim dem W3 so, wie wir es von einem Qualitäts-Board erwarten: Es reagiert direkt, setzt die Bewegungen des Fahrers unmittelbar um, so dass man nach ein paar Minuten ein gutes Gefühl für das Board hat, nicht mehr viel über die Steuerung nachdenken muss und völlig intuitiv fahren kann.

Durch die größeren Reifen und die Luftbereifung kommt uns das W3 wesentlich ruhiger und stabiler im Fahrverhalten vor. Auch werden Hindernisse wesentlich besser „weggebügelt“. Fußleisten oder Teppichkanten sind überhaupt keine Problem und können fast unbemerkt überfahren werden.

Abgesenkte Boardsteine hingegen sind nach wie vor ein Hinderniss, werden aber mit dem W3 und etwas Geschick ein überwindbares und zwingen einen nicht wie mit einem 6,5-Zoll-Board zum Absteigen.

Exaktes Geradeausfahren

Wie wir auch schon beim W1 festgestellt haben, schaltet auch das W3 ab einem bestimmten Punkt auf eine exakte Geradeausfahrt um, selbst wenn die beiden Plattformen noch ein bisschen unterschiedlich geneigt sind. Umgekehrt müssen die Plattformen zu einem bestimmten Maße unterschiedlich geneigt sein, damit das Board wieder in eine Kurvenfahrt übergeht. Diese Funktion dient zur Stabilisierung und damit das W3 kleinere Fehler in der Steuerung verzeiht.

Gerade beim Fahren mit hoher Geschwindigkeit ist es gut, wenn das Board nicht immer direkt zur Kurvenfahrt übergeht, da das schnell zum Schlingern und schlimmstenfalls zum Verlieren des Gleichgewichts führen kann. Beim langsamen Fahren macht diese Funktion ein bisschen den Eindruck, als wenn das Board nicht direkt reagieren würde und man spürt einen kleinen Ruck, sobald es in die Kurvenfahrt übergeht, was ein bisschen unangenehm ist.

Das stabile Fahren bei hoher Geschwindigkeit ist uns aber weitaus wichtiger als der kleine Ruck beim langsamen Fahren. Deshalb legen wir diesen Mechanismus positiv aus. Außerdem kann man diese Funktion mit der Robway-App auch noch auf seine persönlichen Gewohnheiten abstimmen. Dazu findest du genauere Informationen im Abschnitt Robway-App im Test des Robway W1.

Erreichen der Höchstgeschwindigkeit

Wenn man mit dem W3 die Höchstgeschwindigkeit erreicht, dann signalisiert einem das Board dies durch ein Piepen. Außerdem versucht es den Fahrer abzubremsen. Das tut es zum einen indem es die Beschleunigung steigert. So gerät das Board vor den Fahrer, der Fahrer kommt in Rückenlage und bremst ganz automatisch.

Zum anderen wird auch der Druckpunkt zum Beschleunigen nach oben verlagert. Das fühlt sich ein bisschen so an, als stünde man noch vorn gerichtet an einem Steilhang. Die Fußspitzen stehen nach oben, was den Fahrer auch wiederum in Rückenlage und zum Abbremsen bringt.

Am Anfang wenn man noch ungeübt ist, erreicht man eher selten die Höchstgeschwindigkeit. Später allerdings passiert das ständig, was etwas nervig sein kann. Allerdings kann man ja neuerdings mit der Robway-App die Einstellung für die Höchstgeschwindigkeit verändern. Wenn man diese dann auf die 15 km/h hochschiebt, kann man die Höchstgeschwindigkeit erreichen, ohne dass das W3 auch nur einen Piep von sich gibt.

Die Features

Nach dem Aufsteigen auf das W3 mussten sich unsere Augen erstmal an die Helligkeit gewöhnen. Denn das W3 hat nicht nur wild blinkende und farbwechselnde LEDs über den Radkästen sondern auch unter den Trittflächen und leuchtet damit heller und bunter als ein Spielautomat. Dieses wahre LED-Inferno sorgt nachts sicherlich nicht nur dafür dass man besser gesehen wird, sondern auch dafür, dass die ein oder andere Sichtung eines außerirdischen Flugobjekts gemeldet wird ;) Kurz gesagt, die LEDs machen richtig Alarm! Mit dem nachfolgenden Bild könnt ihr euch selbst einen Eindruck machen:

robway_w3_leds

Wie viele andere Hoverboards kommt auch das W3 mit einer Bluetooth-Anbindung. Durch sie könnt ihr euer Smartphone, iPad oder Tablet mit dem Board verbinden und dann eure Lieblings-Band auf voller Lautstärke während der Fahrt hören oder das Board in eurem Zimmer als Bluetooth-Lautsprecher nutzen.

Das Board wird übrigens als Bluetooth-Headset mit dem Phone verbunden. Das heißt ihr könnt damit theoretisch auch einen Anruf auf Lautsprecher schalten und es als Freisprechanlage nutzen.

Die Nutzung des Boards als Bluetooth-Lautsprecher ist nicht das absolute Killer-Feature, da wie gesagt fast alle anderen Boards dieses auch mitbringen. Allerdings kann man bei dem Robway über Bluetooth nicht nur den Sound seines Handys verstärken, sondern auch die neue Robway-App koppeln.

Die App zeigt einem die aktuelle Geschwindigkeit oder den Ladezustand des Akkus. Mit ihr kann man bestimmte Einstellungen des Boards auf sich anpassen und sogar den Weg, den man mit dem Board zurückgelegt hat, aufzeichnen. Mahr darüber gibt es im Abschnitt Die Robway-App.

Das Robway W3 in der Praxis

Gerade mit dem W3 und seinen großen 10-Zoll-Luftreifen waren wir geneigt, größere Strecken zurückzulegen, das es kleinere Unebenheiten einfach so schön „wegbügelt“ und ein wirklich komfortables Fahrgefühl bietet. Da fährt man schnell mal zu weit und vergisst regelrecht, dass einem der Akku ja nur eine beschränkte Reichweite ermöglicht.

robway_w3_signal_leuchten

Zum Glück muss man daran nicht selbst denken, denn das W3 erinnert einen mit den beiden Signal-Leuchten in der Mitte der beiden Trittbretter an den Ladezustand des Akkus. Die linke Leuchte steht dabei für den Akku. Sie fängt bei 4% Ladung an, zu blinken, und wird rot bei 1%, was durch zusätzliches Piepen des Boards unterstützt wird. Die rechte Leuchte fängt an, zu leuchten, sobald man aufsteigt und signalisiert, dass sich das Board im Fahrmodus befindet.

Wenn die Akku-Anzeige auf rot umspringt, kann man nach wie vor mit dem Board fahren. Allerdings empfehlen wir, es dann direkt aufzuladen. Durch die fehlende Akku-Ladung können die Motoren nicht mehr mit voller Leistung beschleunigen und schaffen es bei starken Gewichtsverlagerungen nicht mehr, diese auszugleichen.

Lehnt man sich beispielsweise stark nach hinten, dann kann das Board nicht mehr ausreichend stark beschleunigen, um den Fahrer wieder in eine aufrechte Position zu bringen und man fällt hinten über. Das ist uns tatsächlich einmal passiert und daher unsere ernstgemeinte Empfehlung: „Lieber Akku-Laden, statt Steißbein-Schaden.“

Zusätzlich zu dem roten Blinken und Piep-Signalen schaltet das Board außerdem in eine Art Sicherheits-Modus. Er dient dazu, den Fahrer abzubremsen. Das Board verhält sich genau so, wie wir es auch schon weiter oben beim Erreichen der Höchstgeschwindigkeit erklärt haben. Das Board bringt sich vor den Fahrer und erhöht den Druckpunkt zum Beschleunigen, damit der Fahrer in Rückenlage gerät und das Board abbremst.

Der Ladervorgang dauert nicht länger als die versprochenen 2 Stunden, sondern sogar etwas kürzer. Nachdem der Ladevorgang beendet ist, gibt die ursprüngliche rote Lampe an dem Ladegerät grünes Licht für die nächst Fahrt mit dem W3.

Design

Wir haben das Robway W3 in der gelben Graffiti-Version bekommen, die wir super cool finden und die ein absoluter Hingucker ist. Wer auffallen möchte, für den ist das auf jeden Fall genau das richtige Design, speziell in Kombination mit den vielen blinkenden LEDs rund um das Board.

robway_w3_graffiti_gelb

Wer es lieber etwas schlichter mag, für den gibt es auch einfarbige Varianten in weniger aufdringlichen Farben. Grundlegend gibt es das Robway-Board in vier verschiedenen Editionen, in einfarbig-glänzend, einfarbig-matt, in Chrom-Farben und in der Style-Edition, zu der auch unser gelbes Graffiti-Board gehört.

Wir finden es macht keinen Sinn, die einzelnen Designs und Farben hier mit Worten aufzuzählen. So etwas muss man sich selber anschauen. Wir verweisen daher an dieser Stelle auf den Miweba-Shop. Hier könnt ihr euch alle Designs ansehen und wenn ihr euren Favoriten gefunden habt auch gleich das Robway W3 kaufen.

Ein Highlight im Design wollen wir allerdings an dieser Stelle nicht unterschlagen. Bei der neuesten 2017er-Version des W3 ist das Robway-Logo groß auf der Felge eingearbeitet und der Schriftzug ist in die Trittbretter eingelassen. Dadurch wird das Robway zum richtigen Marken-Board und unterscheidet sich nicht mehr nur durch die Qualitäts-Komponenten im Inneren, sondern nun auch äußerlich von anderen No-Name-Importen.

robway_w3_felge
robway_w3_trittbrett

Sicherheit und Akku

A propos Komponenten im Inneren: Dazu zählt besonders der Akku. Und der hat bei Hoverboards ja in der Vergangenheit für einige Schlagzeilen gesorgt. Die Rede war von Selbst-Entzündung, Explosionen und Wohnungsbränden. Das wird dir mit dem W3 aber garantiert nicht passieren. Die Miweba GmbH, die die Marke Robway ins Leben gerufen hat, hat alles erdenkliche getan, damit das W3 sicher ist.

Angefangen beim Akku, der von Samsung ist, hat das Robway W3 eine Zertifizierung vom TüV Rheinland und das CE-Zertifikat, was soviel bedeutet, dass das W3 alle anwendbaren EU-Sicherheitsrichtlinien erfüllt.

Neuerdings besitzen die Robway-Boards auch das UL2272-Zertifikat. Dieses Zertifikat wird vom Underwriters Laboratory, einer unabhängigen Prüforganisation in den vereinigten Staaten, ausgestellt. Die Entwicklung und das Ausstellen dieses Zertifikats folgte als Reaktion auf die US-Aufsichtsbehörden, die die Akku-Problematik bei Hoverboards Anfang 2016 thematisierten.

Samsung Akku HoverboardFoto: actionbikes.deHoverboard Zertifikat UL2272Foto: Underwriters Laboratory

Kurz gesagt besitzt das W3 soviele Zertifikate und erfüllt soviele Sicherheitsrichtlinien wie kaum ein anderes Board und gehört damit zu den sichersten Boards die man aktuell hierzulande kaufen kann. Daher geben wir in puncto Sicherheit definitiv unser Votum für das W3.

Übrigens ist Miweba äußerst transparent, was die Zertifikate ihrer Boards angeht und stellt Kopien der Original-Dokumente auf der jeweiligen Produkt-Seite in ihrem Shop bereit. Du findest sie unter dem Reiter „Weitere Infos“.

Robway W3 kaufen im Miweba-Shop

Die Robway-Boards kann man im Miweba-Shop kaufen. Miweba hat seinen Sitz in Deutschland und versendet auch von dort. Das bringt im Gegensatz zu einer Bestellung im Ausland eine Reihen von Vorteilen mit sich. Welche das sind wollen wir dir an folgendem Beispiel einmal aufzeigen:

Stelle dir vor du bestellst ein Board im Ausland, weil es dort wesentlich billiger ist. Ein solches Board wird höchstwahrscheinlich ein No-Name-Board sein, das nicht annähernd die gleichen Sicherheitsrichtlinien erfüllt wie das Robway, aber das vernachlässigen wir an dieser Stelle mal.

Die Lieferung aus dem Ausland dauert wesentlich länger. Wenn du Pech hast, dann trifft das Paket erst nach mehreren Wochen in Deutschland ein. Das heißt aber noch nicht, dass es dir nach Hause geliefert wird.

Da es sich um einen Import handelt, wird das Paket zunächst beim Zoll festgehalten. Der Zoll wird zusätzliche Zoll-Gebühren erheben. Außerdem schickt er das Paket meist nicht weiter, sondern du musst es persönlich dort abholen. Das kostet zusätzliches Geld, Zeit und Nerven.

Schließlich hast du das Board in den Händen und kannst losfahren. Aber was ist, wenn mit dem Board etwas nicht in Ordnung ist? Vielleicht hat es durch den langen Transport Schaden genommen oder die Steuerungselektronik ist nicht richtig kalibriert.

In einem solchen Fall würdest du gern den Kundenservice anrufen. Aber vielleicht hat die Web-Seite, auf der du bestellt hast, gar keinen Kundenservice oder nur in einer anderen Sprache, die du nicht verstehst.

Falls das Board wirklich defekt ist, wäre das normalerweise ein Fall für die Garantie oder die Gewährleistung. Aber auch diese ist bei Bestellungen im Ausland meist nur unklar formuliert oder gar nicht existent und du wirst letztendlich mit deinem kaputten Board im Stich gelassen.

Wie du siehst kann die Bestellung im Ausland zu einer ziemlich lästigen Angelegenheit werden. Im Endeffekt wirst du dir wünschen, du hättest ein paar Euro mehr investiert und bei einem deutschen Händler wie Miweba bestellt.

Miweba versendet aus Deutschland und du hast das Board innerhalb von 2-3 Tagen unter den Füßen. Du bekommst eine ordentliche Rechnung und zwei Jahre Gewährleistung auf das Board. Falls irgend etwas mit dem Board ist, dann kannst du beim deutschsprachigen Kundenservice anrufen, der unserer Erfahrung nach schnell und kompetent weiter hilft.

Das Hoverboard Robway W3 in Zahlen

Es gibt Menschen, die verschlingen lange Texte als wäre es nichts. Andere hingegen sind keine Freunde vieler Worte und habe es lieber so kurz und knapp wie nur möglich. Für all die, die zu den letzteren gehören, haben wir nochfolgend noch einmal die wichtigsten technischen Daten zum W3 zusammengefasst.

ModellRobway W3
Maximal-Geschwindigkeit15 km/h
Reichweite15-20 km
Ladezeit2-3 h
Gewicht12 kg
Maximales Fahrergewicht120 kg
ReifentypLuftbereifung (komfortableres Fahrgefühl)
Rad-Durchmesser10 Zoll
AkkuSamsung-Akku, Zertifikate: TÜV Rheinland, CE, UL2272
Leistung2 x 400W
Besonderheiten
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören (integrierte Lautsprecher)
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • LED-Beleuchtung über Reifen/unter Trittflächen
  • Robway-App
  • Fernbedienung

Diese Daten unterscheiden sich kaum von denen anderen 10-Zoll-Hoverboards. Daher haben wir diese auch nur zu geringem Maße in unsere Bewertung mit einfließen lassen. Stattdessen haben wir andere Merkmale herangezogen, bei denen es tatsächlich Unterschiede gibt, nämlich den Lieferumfang, die Features und natürlich sicherheitsrelevante Merkmale, wie Akku und Zertifikate.

Robway App

Die Robway-App haben wir bereits ausführlich im Produkt-Test des Robway W1 betrachtet. Alle Funktionen, die wir dort beschreiben, das Koppeln, Anzeige der Akku-Ladung und der Geschwindigkeit und auch das Verändern der Hoverboard-Einstellungen funktionieren bei dem W3 genau so. Wir verweisen daher an dieser Stelle auf den Abschnitt Robway-App im Test des Robway W1.

Ein Funktion haben wir allerdings im W1-Test nicht betrachtet und das ist die Echtzeit-Lokalisierung oder das „Tracking“, so wie es in der App heißt. Das Tracking soll einem die eigene Postition auf Landkarte anzeigen und sogar den mit dem Board gefahrenen Weg aufzeichnen können.

Man erreicht den Tracking-Bildschirm in dem man im Hauptbildschirm der App zunächst oben auf das Zahnrad tappt. Man landet in den Hoverboard-Einstellungen und geht dort auf „Tracking“. Im Tracking Bildschirm wird nach 1-2 Sekunden eine Karte angezeigt in der die eigene Position durch einen blauen Punkt markiert ist.

robway_app_tracking
Tracking-Bildschirm
robway_app_tracking_datum
Datums-Auswahl
robway_app_tracking_rot_linien
Rote Linien

Als wir mit dem Board losfuhren, dachten wir eigentlich, dass der blaue Punkt nun unsere Wegstrecke auf der Karte nachzeichnen würde, so wie man das von Lauf-Apps wie beispielsweise Runtastic kennt. Dem war aber nicht so. Der blaue Punkt zeigt lediglich die aktuelle Position und das macht er wirklich gut und genau. Aber er zeichnet nicht.

Stattdessen muss man im Tracking-Bildschirm oben rechts auf „Suchen“ tappen und bekommt dann einen Dialog angezeigt, in dem man ein Datum auswählen kann. Wir haben einfach mal das aktuelle Datum ausgewählt , und siehe da, wir bekamen tatsächlich ein paar rote Linien auf der Karte angezeigt.

Diese roten Linien verbinden bestimmte Punkte auf der Karte und sollen vermutlich die gefahrene Strecke markieren. Leider machen das diese Linien sehr schlecht. Zum einen sind sie schnurgerade und legen sich nicht über die Straßen und Wege, die wir tatsächlich abgefahren sind und zum Anderen sind Punkte dabei, an denen wir an diesem Datum garnicht gewesen sind und die damit die Strecke komplett verfälschen.

Das bringt uns zum Fazit zur Tracking-Funktionalität. Die Bestimmung der Position auf der aktuellen Karte funktioniert tadellos. Das Aufzeichnen der Strecke hingegen ist so nicht praktikabel. Da gibt es definitiv noch Nachbesserungsbedarf. Bitte einmal bei Runtastic abkupfern.

Fernbedienung

Im Robway-W1-Test hatten wir bereits erwähnt, dass wir die Fernbedienung für eine nette Spielerei halten, aber für mehr auch nicht. Das ändert sich auch nicht beim W3, denn die Fernbedienung funktioniert bei ihm genau so.

robway_w3_fernbedienung

Die beiden Knöpfe mit dem Schloss dienen zur Aktivierung bzw. Deaktivierung eines Sperrzustandes, der aber gar kein richtiger Sperrzustand ist. Auch kann man das Board mit der Fernbedienung nicht richtig ausschalten.

Falls dich die detaillierte Version interessiert, dann schau mal unter Fernbedienung im W1-Test.

Fazit

Das W3 kommt sicher verpackt in einem farbigen Hochglanz-Karton. Der Lieferumfang und die Features lassen keine Wünsche offen. Besonders durch die mitgelieferte Tasche, die LEDs auf Radkästen und unter den Plattformen und durch die Robway-App kann sich das W3 gegen andere Boards bestens behaupten.

Die Steuerung des W3 ist direkt und intuitiv, so wie es bei einem guten Hoverboard sein sollte. Die 10-Zoll-Luftbereifung federt kleinere Unebenheiten und Kanten ab. Dadurch hat man auf dem W3 ein wesentlich komfortableres Fahrgefühl, als bei einem Hoverboard mit Vollgummireifen.

In puncto Sicherheit und Akku erfüllt das W3 alle Kriterien, die ein Board erfüllen kann: Samsung-Akku, TüV-Rheinland-zertifiziert, CE-Zertifikat und neuerdings auch die Zertifizierung nach UL2272. Damit gehört das W3 zu den sichersten Hoverboards die man aktuell hierzuland kaufen kann.

Kaufen wird man das W3 bei Miweba, was weitere Vorteile bringt: Zwei Jahre Gewährleistung, kurze Lieferzeit und ein kompetenter und deutschsprachiger Kunden-Service.

Die einzigen Wehrmutstropfen bei dem W3 sind die Fernbedienung und das nicht-funktionierende Strecken-Tracking in der App. Das sind allerdings schon eher Spitzfindigkeiten und auch eher Nachteile beim Zubehör bzw. bei den Features, die nicht direkt das Board betreffen.

Das Board selbst schneidet in all unseren Kriterien mit Bestnote ab. Insbesondere im Bereich Sicherheit und Akku setzt das W3 mit seinen zahlreichen Zertifikaten den Maßstab. Beim Fahrkomfort kann keines der Vollgummi-Modelle mithalten. Und auch was das Verhältnis zwischen Preis und Leistung angeht bekommt man beim W3 für die aktuell 329,90€ mehr als bei jedem vergleichbaren Board. Aus diesen Gründen ist das Robway W3 unser Testsieger.

Das Robway W3 ist nichts für dich?

Dann wirf mal einen Blick auf unseren Balance Scooter Vergleich! Dort stellen wir noch andere Boards vor, bei denen Du mit Sicherheit fündig wirst.

Das könnte dich auch interessieren