Hoverboard Robway X1 im Test

Robway X1
Modell: Robway X1
4.5
1,5
gut
Inhaltsverzeichnis

Verpackung, Unboxing und Lieferumfang

Das Robway X1 kommt in einem braunen Wallpappenkarton, der den Inhalt lediglich durch seine Beschriftung „Robway X1 Hoverboard“ vermuten lässt. Hat man diesen geöffnet kommt die eigentliche Produktverpackung zum Vorschein.

produktverpackung

Die Produktverpackung ist um einiges schicker und wirkt wesentlich eleganter als der braune Karton. Auf ihr ist das X1 durch ein großes Produktbild gekonnt in Szene gesetzt. Durch Symbole und entsprechende Betitelungen werden bereits die wichtigsten Features wie der Qualitäts-Akku von Samsung und das Abspielen von Musik per Bluetooth angedeutet.

Öffnet man die Produktverpackung hat man direkt den gesamten Lieferumfang im Blick. Dazu gehört zunächst die in Hochglanz gedruckte und durchgängig in deutsch geschriebene Bedienungsanleitung. Sie liegt direkt obenauf, ganz als ob so angedeutet werden soll, dass jeder sich diese vor dem Gebrauch zunächst sorgfältig durchlesen soll.

lieferumfang

Als nächstes fiel uns die kleine Fernbedienung ins Auge. Sie besitzt eine Art Karabiner, mit der man sie am Schlüsselbund befestigen und so vor dem Verlorengehen bewahren kann. Welche Funktionen die Fernbedienung besitzt, behandeln wir im zugehörigen Abschnitt Fernbedienung später in diesem Review.

Im nächsten Fach des Styroporblocks stoßen wir auf die Tasche für das X1. Sie ist wie wir es von den Robway-Boards bereits kennen, dem X1 wie auf den Leib geschneidert. Sie sie ist äußerst passgenau, liegt eng an, ermöglicht das sichere Tragen des Boards, scheuert nicht und schützt das Board vor Kratzern.

tasche

In den weiteren Fächern der Styroporverpackung findet man das Ladegerät. Dieses kann allerdings zunächst im Karton verweilen, da das Board bereits geladen ist und der Spaß sofort beginnen kann.

Übrigens gibt es das X1 in zwei Varianten, der Offroad- und der Street-Variante. Sie unterscheiden sich in Design und Bereifung. Die Street-Varianten kommen schlichter daher und besitzen eine glatte Straßenbereifung. Die Offroad-Varienten haben etwas auffälligere Designs und besitzen ein sehr grobes Reifenprofil.

Das X1 in unserem Test ist die Offroad-Version im Design „Metro Camo“. Das Design ähnelt stark dem Schneetarnmuster, das beim Militär eingesetzt wird.

Fahrverhalten

Um das Fahrverhalten testen zu können, muss man das Robway X1 zunächst anschalten. Das geht mit dem kleinen runden silbernen Knopf auf der Hinterseite des Boards. Dort befindet sich übrigens auch die Buchse für das Ladekabel.

an_aus_schalter_ladebuchse

Nach dem Anschalten ertönt lautstark ein Hinweis „Bluetooth-Device is ready to pair“, was auf deutsch soviel heißt wie, „Das Bluetooth-Gerät ist bereit zu Paarung“. Das Bluetooth-Gerät ist in diesem Fall das Hoverboard, dass sich bereit erklärt ein Bluetooth-Verbindung mit eurem Smartphone aufzubauen.

Da wir direkt loslegen wollten, haben wir das mit der Paarung aber zunächst auf später verschoben und sind direkt aufgestiegen. Wir stellten fest, dass Board etwas träge auf unsere Bewegungen reagiert. Die Steuerung wirkt etwas indirekt und auch der Antrieb etwas kraftloser, als wir das von anderen Hoverboards, insbesondere auch denen von Robway, dem W1 und dem W3, kennen.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, war unser erster Gedanke, das der Akku vielleicht doch schon etwas zu leer leer ist. Wir haben uns also entschlossen, das Smartphone zu koppeln und den Akku-Ladestand mit einer der Apps zu prüfen. Das Koppeln der Apps lief nicht ganz reibungslos. Was genau das Problem war, könnt ihr weiter unten im Abschnitt Apps lesen.

Mit Hilfe der App erfuhren wir, dass die Akkuladung 37% betrug. Eigentlich ist dieser Ladezustand noch völlig ok, um einen reibungslosen Betrieb des Boards zu gewährleisten. Zumindest ist das bei den anderen Boards so, die wir bisher getestet haben. Aber Ausnahmen gibt es ja immer. Daher haben wir uns entschieden, das X1 erstmal an die Steckdose zu hängen.

Der Ladevorgang dauerte knapp zwei Stunden, dann sprang die LED des Ladegeräts von rot auf grün um. Mit einer Akku-Ladung von 100% starteten wir eine neue Testfahrt. Aber auch der volle Akku änderte am Fahrverhalten nichts. Das Board spricht immer noch etwas träge an im Vergleich zu seinen anderen Robway-Geschwistern aus der W-Serie.

Die nächste Idee war, das möglicherweise die Parametereinstellung des Boards nicht optimal ist. Um diese herauszufinden, starteten wir erneut die App. Eigentlich sahen die Einstellungen gut aus. Keiner der Regler war auf Minimum gestellt, so wie wir es vermutet hatten.

Um wirklich sicher zu gehen, stellten wir aber alle Parameter auf den maximalen Wert. Das hat bei anderen Boards zu Folge, dass diese super direkt ansprechen und keine Fahrfehler verzeihen. Nicht so bei dem X1. Das Ansprechverhalten blieb eher gedämpft.

In der Anleitung entdeckten wir dann noch die Möglichkeit, das Board zurückzusetzen (Reset-Funktion), was wir auch direkt probierten. Aber auch das änderte nichts.

Leider ließ sich das etwas träge Ansprechverhalten des Robway X1 nicht beheben. Ein letzter Verdacht war, dass das X1 mit seinen zwei 350-Watt-Motoren für die großen massiven Vollgummireifen etwas untermotorisiert ist.

A propos Reifen: Diese sind mit ihrem 8,5-Zoll-Durchmesser schon recht groß und zudem sind sie auch wesentlich breiter als „normale“ Hoverboard-Reifen. Man könnte vermuten, dass sie Unebenheiten wie Steine, Bordsteinen oder Ästen besser ausgleichen als die normalen Reifen.

reifen

Allerdings mussten wir feststellen, dass diese nur eine geringe Verbesserung darstellen. Tatsächlich sind die Reifen immer noch ziemlich hart und man merkt noch relativ stark jede Unebenheit. Wer da wirklich eine komfortableres Fahrgefühl haben möchte, sollte eher über ein Hoverboard mit 12-Zoll-Luftbereifung nachdenken wie das Robway W3.

Ganz egal, was nun der Grund für das veränderte Fahrgefühl beim Robway X1 ist, im Vergleich zu anderen Hoverboards schneidet es in puncto Fahrverhalten etwas schlechter ab.

Die Features

Das Robway X1 kommt wie viele andere Hoverboards auch mit einer LED-Beleuchtung. Allerdings fällt diese beim X1 im Gegensatz zu der bunt blinkenden Spielautomaten-Optik anderer Hoverboards eher schlicht aus.

leds

Das ist aber keine Nachteil, da das die elegante Optik des X1 sehr gut unterstreicht. Die LEDs befinden sich unterhalb der Plattformen, sowohl vorn als auch hinten. Es handelt sich um weiße LEDs, die auch nicht blinken sondern dauerhaft leuchten.

Wie die meisten anderen Hoverboards kommt auch das X1 mit einer Bluetooth-Schnittstelle, über die man sein eigenes Smartphone, Tablet oder seinen iPod mit dem Hoverboard koppeln kann. Dadurch kann man die eigenen Lieblingssongs über das X1 abspielen, das X1 als Freisprechanlage bei Telefonaten nutzen oder es als Boom Box d.h. als Bluetooth-Lautsprecher nutzen, wenn man mit den Freunden im Park sitzt.

Ein ganz neues Feature beim Robway X1 ist, dass es die Plattformen, auf denen man steht, von allein immer wieder nach oben ausrichtet. Das ist insbesondere praktisch, wenn man auf das X1 aufsteigen möchte. Hoverboards der älteren Generation hatten oft das Problem, dass sie immer wieder umgefallen sind und so das Aufsteigen erschwert haben.

Das neue Feature hat allerdings auch einen Nachteil. Man kann nicht mehr von dem Hoverboard absteigen und es direkt unter den Arm klemmen, um beispielsweise ein Treppe zu überwinden. Dann versucht das Board nämlich die Plattformen wieder nach oben auszurichten, was nicht geht, weil es unter dem Arm klemmt, und gerät so in eine Fehlfunktion, was durch Piepen und eine rote LED inmitten des Boards signalisiert wird.

Die Fehlfunktion lässt sich nur durch aus- und einschalten wieder deaktivieren. Um sie direkt zu vermeiden, muss muss man das Board jedes Mal ausschalten, sobald man es tragen möchte, und wieder einschalten sobald man wieder weiterfahren möchte.

Das Aus- und Einschalten wäre an sich noch nicht schlimm. Allerdings ertönt jedes Mal beim Einschalten das laute „Bluetooth-Device is ready to pair“ und direkt danach noch die Nachricht „The Bluetooth-Device has connected successfully“, sobald sich das eigene Smartphone wieder mit dem Board verbindet.

Das Robway X1 in der Praxis

Das Fahren mit dem X1 kann großen Spaß bereiten. Schnell vergisst man dabei, dass das das X1 durch den Akku nur eine begrenzte Reichweite bietet. Glücklicherweise informiert das X1 mit den LEDs in der Mitte des Boards über den Zustand des Akkus.

led_anzeige

Ist die LED dauerhaft grün, dann ist der Akku ausreichend geladen und das Board kann normal betrieben werden. Laut Anleitung kann die LED als nächstes auf gelb springen. Wir konnten dieses Verhalten nicht beobachten. Es soll signalisieren, dass der Akku kurz davor ist, leer zu werden.

Wenn die LED rot blinkt und das Board ein Piepen von sich gibt, ist ein sicherer Betrieb nicht mehr möglich und das Board muss aufgeladen werden. Wir können aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Board in diesem Zustand nicht mehr gefahren werden sollte:

Durch den schwachen Akku können die Motoren stärkere Gewichtsverlagerungen nicht mehr vollständig ausgleichen. So kann es passieren, dass man sich nach vorn legt und das Hoverboard kann nicht mehr schnell genug beschleunigen, um die Bewegung auszugleichen und man fällt nach vorn herunter.

Also bitte, wenn das Board piept und die LED rot ist, das Board sofort aufladen!

Design

Die Versionen mit Straßenreifen besitzen alle samt eher schlichtere einfarbige Designs. Zu den schlichteren Farben zählen beispielsweise matt schwarz, matt weiß oder matt blau. Die schlichten einfarbigen Designs harmonieren sehr gut mit der sparsamen Beleuchtung durch LEDs und wirken dadurch sehr elegant.

Die eleganten Designs richten sich an alle, die vielleicht schon immer mit einem Hoverboard geliebäugelt haben, aber vor der bunt blinkenden LED-Beleuchtung zurückgeschreckt sind. Diese schlichteren Boards können wir uns durchaus in einem Business-Szenario vorstellen, in dem ein Geschäftsmann mit dem Hoverboard von einem Meeting zum nächsten fährt.

Die Offroad-Versionen kommen in auffälligeren Designs wie beispielsweise Metro Camo, Navy Camo oder Woodland, die alle samt Tarnmustern entsprechen, so wie sie beim Militär verwendet werden. Diese Muster passen sehr gut zum Einsatzgebiet dieser Boards draußen abseits normaler Straßen und spiegeln sehr gut den raueren Offroad-Charakter wieder.

Unser Test-Hoverboard hat die Farbe „Metro Camo“ und ist in unseren Augen ein guter Kompromis, wenn man die Offroad-Variante haben möchte, aber trotzdem nach einem schlichten Design sucht.

Robway X1

Die Form des X1 wirkt im Gegensatz zu den Hoverboards der 1. Generation etwas schnittiger, eleganter und auch etwas „giftiger“. Sehr gut gefällt uns das Design Element mit dem „X“ auf der Oberseite. Die Form harmonisiert sehr gut mit den breiteren Reifen und lässt das X1 etwas bulliger wirken, was uns ebenfalls sehr gut gefällt. Der silberne Robway-Schriftzug rundet das Bild ab und signalisiert, dass es sich beim X1 um ein Marken-Hoverboard handelt.

schriftzug

Sicherheit und Akku

Gerade dem Akku sollte man beim Kauf eines Hoverboards besondere Beachtung schenken. In der Vergangenheit wurden Hoverboards mit billigen No-Name-Akkus ausgestattet, die sich beim Laden selbst entzündeten und sogar für Wohnungsbrände sorgten. Über derartige Dinge braucht man sich beim X1 keine Sorgen machen. Es es ist mit einem hochwertigen Samsung-Akku ausgestattet.

Verarbeitung und Material

Die Verarbeitung des Robway X1 weist kleinere Schwächen auf. An einer Stelle wurde es so montiert, dass die Karosserieteile nicht richtig ineinander sitzen. Ansonsten ist die Verarbeitung aber ok.

verarbeitung

Hinsichtlich des Materials fiel uns auf, dass das X1 relativ stark ausdünstet. Wir vermuten, dass es sich dabei um die Gummiteile handelt (Reifen und Trittflächen). Wir hatten das Board längere Zeit in einem Raum stehen und konnten einen starken Geruch wahrnehmen. Daher empfehlen wir, das X1 zunächst nicht in Wohnräumen sondern am besten in einem gut belüfteten Raum draußen, beispielsweise in der Garage oder im Gartenhaus zu lagern.

Robway X1 kaufen im Miweba-Shop

Miweba hat seinen Firmensitz im bayrischen Breitengüßbach und versendet seine Waren auch von dort aus. Der Versand des Robway X1 aus Deutschland ist von Vorteil gegenüber dem Kauf eines Hoverboards bei einem anderen Händler, insbesonderer solcher, die ihren Sitz im Ausland haben.

Da Miweba in Deutschland sitzt und von Deutschland aus versendet müssen deren Hoverboards auch deutsche Richtlinien erfüllen. Das ist bei einem No-Name-Board aus dem Ausland möglicherweise nicht so und man kann sich nicht sicher sein, wie risiko-behaftet die Nutzung dieser Boards wirklich ist.

Bestellt man bei Miweba, dann hält man das Board bereits nach 2-3 Werktagen in seinen Händen. Bei einer Bestellung aus dem Ausland kann dies unter Umständen mehrere Wochen dauern, wenn es denn überhaupt bis nach Hause geliefert wird.

Denn bei einer Bestellung aus dem Ausland ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese beim Zollamt festgehalten wird. Das hat gleich zwei Nachteile: Man muss persönlich dort vorstellig werden, um die Lieferung abzuholen. Zusätlich muss man in aller Regel noch Zoll-Gebühren bezahlen.

Ist ein ausländisches No-Name-Board defekt, dann möchte man vermutlich gern den Kundenservice anrufen. Dieser spricht aber möglicherweise garnicht die gleiche Sprache, er existiert vielleicht auch nicht. Vielleicht gibt es auch das ganze Unternehmen schon garnicht mehr. Miweba hingegen bietet eine deutschsprachigen Kundenservice an.

Auch die Inanspruchnahme einer Garantie oder Gewährleistung gestaltet sich bei einem ausländischen Unternehmen meist schwierig. Oftmals existieren gar keine derartigen Regelungen. Oder sie sind so undurchstichtig formuliert, dass sie eine Inanspruchnahme schier unmöglich machen. Bei Miweba bekommt man auf sein Board eine zwei-jährige Gewährleistung und eine ordentliche Rechnung.

Das Hoverboard Robway X1 in Zahlen

Nachfolgend haben wir noch einmal die wichtigsten Kennzahlen des Robway X1 übersichtlich ein einer Tabelle zusammengefasst.

ModellRobway X1
Maximal-Geschwindigkeit15 km/h
Reichweite15-20 km
Ladezeit2-3 h
Gewicht13,8 kg
Maximales Fahrergewicht120 kg
ReifentypVollgummi
Rad-Durchmesser8,5 Zoll
AkkuSamsung-Akku, CE-Zertifikat
Leistung2 x 350W
Besonderheiten
  • Bluetooth-Kopplung des Smartphones zum Musikhören
  • Trittflächen richten sich automatisch nach oben
  • Tragetasche im Lieferumfang
  • LED-Beleuchtung
  • App
  • Fernbedienung

Apps

Laut Bedienungsanleitung kann man zwei unterschiedliche Apps mit dem Robway X1 verwenden. Erstere, die TaoTao Plus App war uns schon von den anderen Robway-Hoverboards bekannt. Daher probierten wir diese zuerst.

Ganz nach Anleitung koppelten wir das X1 mit unserem iPhone per Bluetooth was uns das Hoverboard mit der Meldung „Bluetooth device has connected successfully“ bestätigte. Im nächsten Schritt wollten wir das X1 mit der App koppeln, doch leider wurde es uns auch nach mehrmaligem Drücken auf „Scan“ nicht in der Liste aufgeführt.

Um zu prüfen, dass sich sich nicht um einen generellen Fehler in der App handelt, haben wir die TaoTao-App auch noch einmal mit dem Robway W1 ausprobiert. Bei diesem funktionierte sie problemlos. Blieb also noch die zweite App, mit der wir einen weiteren Versuch starteten.

Die zweite App trägt den Namen „GGSK“. Mit dieser klappte dann auch die Verbindung mit dem Board und sie zeigte uns die wichtigsten Zahlen des Hoverboards wie beispielsweise Akku-Ladung, Temperatur und gefahrene Distanz an. Auch die wichtigsten Parameter des Boards lassen sich über die App einstellen.

ggsk_app_main_screen
GGSK App Hauptbildschirm
ggsk_app_settings
GGSK App Einstellungen

Trotzdem ist es schade, dass die TaoTao-App nicht zusammen mit dem Robway X1 funktioniert. Die GGSK-App bietet nämlich nur einen Bruchteil der Funktionalität, die die TaoTao App besitzt. Zudem ist sie in der aktuellen Version noch eher schlecht als recht übersetzt und man kann nur erahnen, was die verschiedenen Menu-Punkte und Einstellungen bedeuten.

Fernbedienung

Das X1 kommt mit einer Fernbedienung, die vier verschiedene Knöpfe besitzt. Auf den ersten beiden befindet sich ein geschlossenes bzw. geöffnetes Bügelschluss. Die anderen beiden zeigen eine Glocke und einen Blitz.

fernbedienung

Die ersten beiden dienen dazu, das Robway X1 in den Standby-Modus zu schalten bzw. diesen wieder zu deaktivieren. Mit dieser Funktion ist die Fernbedienung tatsächlich von nutzen: Wie bereits oben erwähnt, muss man das Hoverboard jedes mal ausschalten, wenn man es tragen möchte. Das kann man nun komfortabel und schnell mit der Fernbedienung erledigen, was echt praktisch ist.

Man sollte dann nur nicht vergessen das Boards schließlich richtig auszustellen, denn wie gesagt, die Fernbedienung aktiviert nur einen Standby-Modus. Das Board ist dann noch nicht richt aus. Das merkt man zum Beispiel daran, dass die Musik-Wiedergabe über Bluetooth noch funktioniert.

Die anderen beiden Knöpfe rufen zwar beim X1 eine Reaktion in Form eines Signalstons hervor, ändern aber ansonsten nichts am Verhalten des Boards. Vielleicht ist zumindest die Taste mit der Glocke tatsächlich als Hupe zu verstehen und der Signalton soll eben diese Hupe sein.

Fazit

Das Robway X1 wird von miweba gut verpackt versendet. Die Produktverpackung ist ansprechend und wirkt hochwertig. Das X1 kommt mit einem großzügigen Lieferumfang inkl. Tasche und Fernbedienung. Zudem kann es mit seinen Features auftrumpfen: Die Bluetooth-Verbindung und ganz neu: Die Plattformen richten sich von allein nach oben aus, was das Aufsteigen erheblich erleichtert.

In puncto Fahrgefühl muss man mit dem X1 im Vergleich zu anderen Hoverboards leichte Abstriche machen, denn es reagiert etwas langsamer als andere Boards. Dafür kann es mit seinem Design wiederum auftrumpfen. Die bunt blinkende Spielautomten-Optik ist passé. Stattdessen wirbt das X1 für sich mit Schlichtheit, Eleganz und einem leicht „giftigen“ Design.

Hinsichtlich der Akku-Problematik, wie sie bei Hoverboards in der Vergangenheit vorkamen, braucht man sich beim X1 keine Sorgen machen, denn es kommt mit einem echten Qualitäts-Akku von Samsung. Bei der Verarbeitung und dem Material fanden wir kleinere Mängel, die aber die Gesamtfunktion des Boards nicht einschränken.

Der Kauf des Robway X1 bei miweba ist in vielerlei Hinsicht von Vorteil: Kurze Lieferzeit, keine Zollgebühren, ein deutschprachiger Kundenservice, eine zweijährige Gewährleistung und eine ordentliche Rechnung zählen dazu.

Hinsichtlich unserer Test-Kriterien liegt das X1 im vorderen Bereich. Der Lieferumfang und die Features lassen keine Wünsche offen. Insbesondere im Kriterium „Sicherheit und Akku“ geht man mit dem X1 kein Risiko ein. Der Kaufpreis von aktuell rund 300,00 € ist für das, was man bei dem X1 bekommt inklusive Lieferumfang und Features, für uns absolut gerechtfertigt.

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